6 Tipps: Title Tag und Meta Description optimieren

Du fragst dich, wie du das meiste aus deinen Snippets herausholst? Hier bekommst du 6 konkrete Tipps, wie du deine Title Tags und Meta Descriptions (noch) besser machst.

Level: Anfänger

Wieso du auf mich hören solltest? Weil die CTRs meiner Websites ungefähr so aussehen…

GSC Screenshot aus dem Leistungs-Report einer Website
GSC Screenshot aus dem Leistungs-Report einer Website

Das Wichtigste Im Überblick

  • Title Tag: Maximal 55 – 60 Zeichen und das Haupt-Keyword möglichst weit vorne platzieren.

  • Meta Description: 150 – 160 Zeichen: Klar, ansprechend, mit Call-to-Action.

  • Keyword-Frühstart: Sowohl im Title als auch in der Description direkt an den Anfang.

  • Neugier-Trigger setzen: Fragen, Zahlen oder konkrete Vorteile steigern die Klickrate.

  • Einzigartigkeit zählt: Keine Duplicate Titles oder Descriptions auf mehreren Seiten.

  • Mobil denken: Gerade auf kleineren Displays werden zu lange Titel gnadenlos abgeschnitten.

1. Title Tag optimieren

Der Title Tag ist ein bisschen wie die Schlagzeile bei einer Zeitung. Die muss sitzen, sonst blättern Nutzerinnen und Nutzer weiter. Oder Google sucht sich selbst einen Title aus.

Darum hier direkt die wichtigsten Punkte für deine Title Tags:

Regel #1: 55 – 60 Zeichen sind der Sweet Spot, um nicht von Google mittendrin mit „…“ abgewürgt zu werden.
Regel #2: Pack dein Haupt-Keyword so weit nach vorne wie möglich, idealerweise ganz nach vorne. Das funktioniert meiner Erfahrung nach am besten.

Nehmen wir uns hierfür mal ein konkretes Beispiel, für das Haupt-Keyword „SEO Tipps“:

  • Schlecht: „10 Tipps für besseres SEO: Jetzt lesen“ (Keyword zu weit hinten)
  • Besser: SEO Tipps: 10 einfache Tricks für mehr Google-Rankings“
Sonst funktionieren übrigens auch Adjektive wie „günstig“, „bequem“, „kinderleicht“ super gut.

2. Meta Description optimieren

Die Meta Description ist zwar kein direkter Ranking Faktor, aber trotzdem super wichtig, da sie die Klickrate (CTR) massiv beeinflusst.

Hier gilt: 150 – 160 Zeichen. Das reicht für eine knackige Ansprache. Dazu noch ein paar (wirklich nur ein paar) Emojis oder Sonderzeichen plus einen Call to Action (Jetzt kaufen!), dann läuft das schon.

Außerdem empfehlenswert:

  • Packe USPs (Unique Selling Points) in die Meta Description, zum Beispiel „Gratis Versand“, „30 Tage Rückgaberecht“, was auch immer. Solange du das Versprechen auch halten kannst…
  • Nutze Zahlen, konkrete Benefits oder ein Versprechen.

  • Sprich Leserinnen und Leser gerne direkt an. In meinen Augen funktioniert das sehr gut: Du suchst XY? Hier bekommst du es!

Gönnen wir uns auch hierfür einmal ein konkretes Beispiel:

  • Schlecht: „In diesem Artikel geht es um SEO und Meta Tags.“
  • Besser: „6 Tipps: Title Tag und Meta Description optimieren » Du fragst dich, wie du das Beste aus deinen Snippets herausholst? ➤ Jetzt erfahren!“

3. Keyword an den Anfang

Das Thema hatten wir zwar schon ein paar Mal, hier aber noch einmal als separater Punkt…

Google liest von links nach rechts (ja, auch Algorithmen sind Gewohnheitstiere). Platziere dein Haupt-Keyword also möglichst am Anfang. Sowohl im Title Tag als auch in der Meta Description. Das signalisiert sofortige Relevanz.

Für Kreativität gibt es noch genug Zeit und Raum an anderer Stelle, aber gerade bei Title und Description solltest du direkt auf den Punkt bringen, worum es geht.

4. Neugier triggern

Menschen klicken eher, wenn sie das Gefühl haben, etwas zu verpassen (FOMO) oder eine überraschende Lösung zu finden. Starke Trigger sind beispielsweise folgende:

  • Fragen: „Wusstest du, dass…?“

  • Zahlen: „5 einfache Tricks…“

  • Geheimnisse: „Das verraten dir die wenigsten…“

  • Zeitdruck: „Nur heute…“, „In 5 Minuten umsetzen“.

Mich nerven solche Tricks inzwischen eher und wirken auf mich unseriös (wenn nicht dezent verpackt), daher solltest du dir möglicherweise auch überlegen, wie weit du es hier treiben willst.

Wichtig ist auf alle Fälle, dass du die Erwartung am Ende auch (einigermaßen) überfüllen kannst, sonst sind Besucherinnen und Besucher ziemlich schnell pissed. Und kommen anschließend nie wieder…

5. Einzigartig sein

Ist natürlich leichter gesagt als getan, aber so ein Title oder eine Description, die sich von den übrigen abhebt, ist häufig Gold wert.

Sei es ein Emoji, der den Unterschied macht. Oder eben gerade kein Emoji. Daher vorher immer auch einmal prüfen, was die Konkurrenz so macht. Und dann gerne ein wenig anders unterwegs sein.

Title Tag und Meta Description optimieren

Daneben ist es aber auch noch wichtig, dass du auch intern nicht immer den gleichen oder fast gleichen Title Tags oder identische Meta Descriptions verwendest.

Sonst tritt Google deine URLs gerne auch mal in die Tonne (im übertragenen Sinne). Also nimm dir Zeit und erstelle möglichst für jede Seite ein individuelles Snippet, das genau den Inhalt der Seite widerspiegelt.

Dass du das nicht für 300.000 URLs machen kannst, ist klar. Aber wenn du „nur“ eine überschaubare Website hast, dann solltest du hierauf Wert legen.

Meiner Meinung nach ist das auch der ausschlaggebende Punkt dafür, dass die CTRs meiner Seite so hoch sind. Weil ich jeden Title und jede Description relevanter URLs manuell pflege.

6. Mobilfreundlichkeit beachten

Mobile Nutzer sehen oft noch weniger Zeichen als Leute, die noch mit dem Desktop unterwegs sind. 

Auch das solltest du bei der Optimierung von Titles und Descriptions immer beachten. Sonst hast du wieder das traumhaft schöne „…“ oder Google sucht sich selbst etwas heraus (was meist schlechter ist).

Wie du herausfindest, ob deine Title Tags oder Meta Descriptions zu lang sind? Kein Problem, schau hierfür einfach einmal beim SERP Snippet Generator von Sistrix vorbei.

Da gibt es auch direkt noch ein paar Sonderzeichen dazu. Soviel dazu. In diesem Sinne: Viel Spaß und Erfolg beim Optimieren!

Hey, ich bin Matt Pülz

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Matt Pülz

Seit März 2022 bin ich als SEO Consultant bei den Wingmen aus Hamburg tätig.

Zu meinen Hobbys zählen Schreiben, Zeichnen, Fußball spielen und Bloggen. Daneben beschäftige ich mich gerne mit KI.

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